Cathrins Blog

Mein Lauf zu mehr Wohlbefinden

Pace-Tempo 30.04.

Heute war endlich wieder Training mit dem Pure-Racing-Team auf dem Tempelhofer Feld. Endlich – weil ich die ganze Woche nicht zum Laufen kam. Als Ausgleich habe ich versucht,  beim Radeln zur Arbeit in den Cardio-Bereich zu kommen. Aber das kann man nur schaffen, wenn man alle roten Ampeln überfährt. Oder ich muss zwischen den Ampeln noch viel schneller werden und dann ’ne Vollbremsung hinlegen. Lässt beides das Herz höher schlagen 😉

Wir wurden heute in Gruppen aufgeteilt, denn es sollte ein Intervalltraining durchgeführt werden. Die erste Frage war: „Wer läuft denn mit einer Pace von vier?“Heiterkeit, aber auch Ratlosigkeit machten sich breit. Ok. Ich wusste schon, das es darum ging, wie lange ich im Regelfall für einen Kilometer brauche… Gibt es da auch eine Formel, wie man die km/h vom Laufband umrechnet? Mit Sicherheit. Aber das überfordert mich für den Moment.

Also, …, zunächst wurde ich einer Gruppe zugeteilt, die, wie sich herausstellte, genau richtig für mich war. Wir sollten zwei Minuten schnell und zwei Minuten langsam laufen. Bei den ersten drei Intervallen kam ich gar nicht so richtig zum Beschleunigen. Denn ich war viel zu abgelenkt: von offenen Schnürsenkeln, vom massiven Gegenwind und von meiner Tochter, die zwischendurch noch mit ihren Einrad hinfiel und Trost brauchte – anstrengend, sag ich Euch.  Gerade als wir umdrehen und ich auf Erholung schalten wollte, hieß es schon wieder: „und los!“… Das Zeichen, wieder zu beschleunigen.

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Zum Glück kam nun der Wind von hinten und man hat das Ziel schon wieder vor Augen. Nebenbei kam die Ansage: „Pace bei 5.10 und in der ruhigen Phase bei 6.15“. Das spornt doch an. Ich gebe zu, ich hätte nie gedacht, das ich mal irgendeine Freude bzw. einen Ehrgeiz beim Laufen entwickeln könnte, aber es macht mir mittlerweile richtig  Spaß. Bis vor kurzem war Laufen für mich immer ein notwendiges Übel – sei es im Schulsport oder als Aufwärmübung beim Frisbee. Meinen Kindern geht es zum Glück nicht so, auch, weil es in der Schule nette Anreize wie Sponsorenläufe gibt. Beim heutigen Gespräch nach dem Lauf meinten einige, das sie nach ihrer ersten Teilnahme an einem öffentlichen Lauf so richtig Blut geleckt haben. Na das kann ja noch was werden … Ich bin gespannt, wie es mir nach dem Berliner Firmenlauf geht und ob auch ich zu einem Lauffreak werden. Noch bin ich skeptisch.

Nach dem Training heute hab ich das Wort „pace“ mal gegoogelt:

  • „pace yourself“ heißt: Lass es ruhig angehen
  • „to pace oneself“ heißt: Seinen Rhythmus finden

Fazit: Alles richtig gemacht mit der Pace: lass es ruhig angehen und finde Deinen eigenen Rhytmus. Das ist es, was zählt. 

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