Cathrins Blog

Mein Lauf zu mehr Wohlbefinden

Wellness hoch zwei

Diese Woche war sehr anstrengend. Meine Kollegin ist immer noch krank und so musste ich den Besuch meiner Cousinen leider um einen Tag verkürzen. Zwölf Stunden mit der Bahn zu fahren, innerhalb von drei Tagen, waren nicht wirklich erholsam, auch wenn es mir die Möglichkeit gab, viel zu lesen. Es hat sich aber trotz allem gelohnt, denn wir haben gemeinsam so viel gelacht wie schon lange nicht mehr. Und lachen ist ja bekanntlich auch sehr gesund.

Am Montag nahm mich der Alltag gleich wieder in Beschlag. Dennoch habe ich es abends wenigstens zum Frisbee-Training geschafft. Spätestens, als ich die ersten Burpees machen durfte, konnte ich wieder lachen. Und ich muss hier einfach mal allen Menschen Respekt zollen, die sich im Park mit diesen Dingern abquälen.

Das 10-jährige Pubertier vereinfacht meinen seelischen ko Zustand auch nicht gerade. Um den abendlichen Eskapaden auszuweichen und damit ich vielleicht ein bißchen Sport treiben kann, habe ich meine Schwiegermutter gebeten, heute doch mal die Kinder ins Bett zu bringen.

Dabei ist der Donnerstag sonst heilig. Ich oute mich – ich schaue donnerstags meist GNTM, esse Sushi und gönn mir ein Bier. Doch heute musste ich einfach raus und bummelte direkt nach der Arbeit durch die Gegend, bekam dann Hunger und holte mir auf die Schnelle eine Falafel. Danach hatte ich den Sport eigentlich abgeschrieben. Und was ist mit Sauna? Wenn ich um neun zu Hause sein will, geht’s ja zeitmässig auch gar nicht mehr, oder doch? Dann kam mir die Idee, doch einfach alles miteinander zu verbinden. Gedacht, getan. Pünktlich 20.10 Uhr war ich im Fitness-Studio. Schnell zog ich mich um und stieg auf den Ellipsentrainer. Als diesen hat es jedenfalls mein Tracker erkannt.

Der Deal mit mir selbst war, das ich bis zur ersten Werbepause durchhalte. Am Ende habe ich eine halbe Stunde im Kardio-Bereich trainiert – und war richtig zufrieden. Die Zeit reichte noch für eine Runde in der Sauna und noch nettes Gespräch in der Umkleide – was will man mehr?

Ich war zwar erst um halb zehn zu Hause und somit eine halbe Stunde später als geplant, aber ich glaube, meine Schwiegermutter hat gleich gemerkt, wie gut mir dieser Auszeit getan hat.

Fazit: Wenn nichts mehr geht, sollte man sich irgendwie Unterstützung suchen. Ich habe da echt Glück, da meine Familie in der Nähe wohnt. Bestimmt war das nicht der letzte Donnerstag, an dem ich mir mit Unterstützung meiner Familie Zeit für mich einräume.

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1 Kommentar

  1. Magdalena Schulze 21. Mai 2017

    Hallo liebe Cathrin, leider komme ich nicht oft dazu, was zu schreiben, aber ich verfolge Dein Blog kontinuierlich. Du machst es echt klasse und motivierst mich damit weiterhin. Ich staune über deine Spontanität, wie schnell du dich teilweise für Sporteinheiten entscheidest. Fällt mir nicht einfach. Aber die Woche war ich sehr zufrieden mit mir. Montag Abend war ich abends spontan Stündchen Joggen im Park und Freitag früh auch. Mittwoch ist immer Yoga angesagt. Habe im Kalender den Termin festeingetragen, damit mein Liebster sehen kann, dass er pünktlich zu Hause sein muss, wegen der Jungs. Ich hätte früher nie gedacht, dass mir Laufen so viel Spaß machen wird. Es war seit der Schule immer der verhasste Sport bei mir. Und jetzt freue ich mich über jede Möglichkeit die dich ergibt. Freue mich schon auf Urlaub an der Ostsee. Joggen an der Promenade mit Blick aufs Meer herrlich. Wahrscheinlich muss man für alles den richtigen Zeitpunkt erwischen. Ganz liebe Grüße. Magda

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