Cathrins Blog

Mein Lauf zu mehr Wohlbefinden

Sommer, Sonne, Goldstrand

Hurra – ich fahr‘ auf’s Frisbeetunier. Ich freu mich riesig. Es geht nach Usedom auf den Campingplatz Karlshagen. Für mich steht der Sport  hier aber gar nicht so im Vordergrund.

Letztes Jahr wurde ich gefragt, ob ich mit zu diesem Turnier kommen möchte, denn es ist ein Mixed-Turnier. Und das bedeutet, daß immer mindestens zwei auf die Linie müssen. Frauen sind hier zwar nicht unbedingt Mangelware, aber doch schon deutlich in der Minderheit. Je älter die Teams werden, je mehr kommen die Frauen abhanden.  Viele scheinen Familie, Beruf und Sport dann doch nicht vereinbaren zu können oder zu wollen. Aber ich kann nur für mich sprechen – und für mich ist die Frisbee-Plattform auch ganz wichtig für mein soziales Leben, für den Austausch, für Gemeinschaft, fürs Miteinander.

Am schönsten ist es, wenn man mit einem netten Team am Start ist, in dem man die meisten Leute kennt. Und nach Usedom kommen natürlich auch noch die Familien mit. Abends grillen wir dann meist gemeinsam und quatschen gemütlich zusammen. Von dieser Stelle:  Ein Hoch auch auf die Nichtspieler, die das Essen besorgen und den Grill anschmeißen und so auch für ein rundum gelungenes Turnier sorgen. Danke an Euch alle!

Aber natürlich treiben wir auch Sport zusammen. Unser Team ist das älteste vom Altersdurchschnitt her. Angetreten unter dem Namen Discipuli gab es wenigstens noch drei Spieler unter dreissig, der Rest war vierzig plus.

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Aber ich muss schon sagen: Dafür, daß einige von uns außerhalb diese Turniers überhaupt kein Frisbee mehr spielen und wir nicht miteinander trainiert haben, lief es erstaunlich gut. Durch den letzten Sieg am Samstag hatten wir sogar das Glück, am Sonntag erst um 10.20 spielen zu müssen.

Relativ sprachlos war ich dann am Sonntag als jemand bedauerte, daß wir das Halbfinale (!) gegen das englische Nationalteam (!) verloren hatten. Spiel um Platz drei – wer hätte das gedacht? Am Ende hat es zwar „nur“ für Platz vier gereicht, aber wenn die beiden ersten Plätze vom deutschen und englischen Nationalteam belegt sind, was ist dann ein vierter Platz wert? Eben – eine ganze Menge!!!

Für mich hat sich das wie in alten Zeiten angefühlt und ich habe mich gleich für eine Berliner Liga angemeldet. Jeden ersten Abend in der Woche, 20.00 Uhr, dass muss machbar sein. Und schon habe ich wieder meinen kleinen inneren Schweinehund überlistet, der mich manchmal am Montagabend überredet, daß es zu Hause doch gerade so gemütlich ist.

Fazit: Mit einer netten Gruppe kann man viel erreichen und manchmal mit Erfahrung die Jugend besiegen – sogar ohne gemeinsames Training, dafür aber mit mehr Enthusiasmus. 

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2 Kommentare

  1. susann 30. Mai 2017

    Yeah, schön, dass du dabei warst! Auf weitere tolle Begegnungen am Strand!

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