Cathrins Blog

Mein Lauf zu mehr Wohlbefinden

Schlafen!

Krank wie ich gerade bin, schlafe ich tagsüber viel zu viel, kann dann aber nachts nicht mehr so richtig einschlafen. Irgendwann weiss ich einfach nicht mehr, wie ich noch liegen soll. Überall drückt und schmerzt es. Meistens weiche ich dann auf den Balkon aus und leg mich auf unsere Relaxliege. Meine Tochter hielt mir prompt die neueste Ausgabe der Knax-Zeitung hin mit Dodos Schlaftipps (siehe unten). Und da dachte ich mir, beschäftige ich mich doch mit dem Thema Schlaf mal intensiver – wenigstens theoretisch.

Sport ist ja gerade nicht drin und meine Schrittausbeute am Tag ist auch eher kläglich. Aber meinen Schlaf und den Verlauf meiner Nächte kann ich ja auf meinem Tracker beobachten. Acht Stunden sind empfohlen. Schafft ich im gesunden Zustand selten, klappt angeschlagen aber in Summe über den Tag hervorragend.

Nun aber zu den Tipps:

  • Bewegung: Wer sich tagsüber bewegt, und das vorzugsweise an der frischen Luft, kann nachts besser schlafen.
  • Rechtzeitig runterfahren: Das gilt nicht nur für den Sport, sondern auch für alle technischen Geräte. Wenn ich abends nach der Arbeit Sport mache und quitschfidel um elf nach Hause komme, dann  kann ich nicht einschlafen, obwohl ich vier Stunden vorher noch dachte, ich könnte sofort ins Bett gehen. Statt am Handy zu spielen oder aufs Tablet zu schauen, sollte man lieber ein Buch in die Hand nehmen. Grund ist wohl auch, dass die Bildschirme Licht ausstrahlen, das munter macht.
  • Frühzeitig essen: Damit der Magen genügend Zeit zur Verdauung hat, sollte die letzte Mahlzeit des Tages beizeiten eingenommen werden. Dann denk ich mir wieder, woher soll denn wissen, wann ich schlafen gehe… Und schwupps bin ich beim nächsten Tipp
  • Regelmäßiger Ablauf: Wenn möglich, sollte man immer zur gleichen Zeit schlafen gehen, dann wird der Körper automatisch müde. Da muss ich wohl noch etwas an mir arbeiten, wobei ich doch schon sehr oft um elf im Bett liege.
  • Heizung runter und Fenster auf: Denn in frischer Luft schläft es sich viel besser. Da bin ich ja bereits dabei. Deshalb liebe ich ja auch mein nächtliches „Mini-Camping“ auf dem Balkon.
  • Dunkelheit und Ruhe: Dunkel und ruhig sollte es sein. Dunkelheit bekomme ich ja noch hin, aber was mache ich mit dem schnarchendem Mann an meiner Seite? Nase zuhalten? Wasser ins Gesicht? Liegerichtung wechseln? Balkontür schließen? na, mir wird schon was einfallen.
  • Schultasche am Vorabend packen: Na gut, die Schultasche am Vorabend zu packen, brauche ich ja zum Glück nicht mehr. Dennoch ist der Tipp wichtig: auch die Arbeitstasche kann ich am Vorabend packen, ebenso die Aufgaben für den Folgetag notieren, außerdem reinen Tisch mit dem vergangenen Tag machen, keinen Stress mit in die Nacht nehmen, Störfaktoren minimieren.

Den Stress mit Alkohol zu betäuben, hilft höchstens kurzfristig beim Einschlafen, die restliche Nacht verläuft dann eher unruhig. Läuft also auf Buch lesen raus, aber das klingt ganz gut für mich.

Fazit: Es gibt viele Faktoren die den Schlaf positiv beeinflussen. Und bevor man immer unausgeglichen ist oder sogar Medikamente nimmt, kann man es erstmal damit versuchen Gewohnheiten zu ändern.

Na dann gute Nacht!

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2 Kommentare

  1. Anja 29. Juni 2017

    Super Tipps, die auch leicht umzusetzen sind. Vor dem Schlafen gehen mache ich auch gerne Entspannungsübungen, um die ganze Unruhe, die sich über den Tag angesammelt hat, abzuschütteln. 🙂 Da gibt es auf Youtube ganz tolle Videos mit geführten Fantasiereisen dazu.
    Seit ein paar Wochen nehme ich Rhodiola-Kapseln ein, die sind pflanzlich und tragen zu einem gesunden Schlaf bei.
    Eventuell wäre das noch was für dich.
    Alles Liebe,
    Anja

    • Cathrin Arncken 29. Juni 2017 — Autor der Seiten

      Hallo Anja, das mit dem Fantasiereisen klingt super. Das werde ich auch mal mit meiner Tochter versuchen. Danke für die Tipps und eine angenehme Nacht.

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