Cathrins Blog

Mein Lauf zu mehr Wohlbefinden

Motivieren

Heute fand das „Velothon“ in Berlin statt – ein Radrennen mit 60 oder 120 km Länge. Vom SCC aus, dem Eislaufverein meiner Tochter, bin ich als Streckenposten eingeteilt. Viele verstehen nicht, warum ich das am Sonntag mache. Aber für mich gehört das einfach zu einem Verein dazu. Es ist ein Geben und Nehmen. Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre so eine Veranstaltung auch nicht möglich. Außerdem:  wenn ich schon selber gerade keinen Sport machen kann, dann kann ich wenigstens dafür sorgen, dass es andere können.

Ich hatte Glück und war an einer Kreuzung eingesetzt, an der keiner rein oder rausfahren wollte. So gab es keine langen Diskussionen oder gar Beschimpfungen, wie es manchmal durchaus vorkommt. Stattdessen gesellten sich zwei nette Mädels zu mir und auf Initiative meinerseits besorgen sie sich sogar Trillerpfeifen. Das war leider eine Idee, die ich umgehend bereue sollte … Wir machten das Beste draus und hatten zusammen viel Spaß beim Anfeuern,  Klatschen, Rufen und Pfeifen.

Die Fahrer danken es uns, indem sie zurückwinken und manchmal auch was zurückrufen. Und gemeinsam stellen wir fest: „Eh, die werden schneller!“ Super, das ist doch toll, DAS nennt man Motivation!

Für mich hat sich der Einsatz gleich doppelt gelohnt: Vereinsarbeit geleistet und Spaß gehabt. Den Kindern hat es auch Spaß gemacht, wie sie extra nochmal betonen.

Jetzt hoffe ich, das ich am Mittwoch laufen kann und auch mal erleben darf, wie es ist, wenn man mit vielen anderen läuft und hoffentlich motiviert wird. Wer weiß – vielleicht steht ja jemand am Straßenrand und pfeift und klatscht und ruft – Du bist herzlich eingeladen 😉

Fazit: Andere zu motivieren kann so einfach sein – und macht auch noch Spaß.

Nächster in Artikel

Vorheriger in Artikel

Antworten

© 2018 Cathrins Blog

Thema von Anders Norén