Cathrins Blog

Mein Lauf zu mehr Wohlbefinden

Der Weg ist das Ziel – mein Rückblick

Jetzt ist es vollbracht. Den Firmenlauf hatte ich mir als Ziel gesetzt und jetzt stellt sich die Frage „wie war es, wie geht es weiter?“

Es ist schon lustig nach nur drei Monaten zurück zu blicken.

Schwimmen:

Blieb auf der Strecke. Meinen Versuch, richtig kraulen zu lernen verschiebe ich auf die Sommerferien. Dann habe ich den Pool vor der Tür und kann vielleicht dranbleiben. Alles kann man nicht auf einmal schaffen…

Frisbee:

Ich bin froh, wieder regelmäßig zum Training zu gehen. Der Kontakt zu meinen Mitspielern, und sei es nur beim Training, ist mir wirklich wichtig. Um so regelmäßiger ich zum Training gehe, um so sicherer fühle ich mich natürlich auch mit der Scheibe. Um so mehr Spaß macht mir das. Umso lieber gehe ich zum Training.

Laufen:

Tja, das war ja etwas, wozu ich mich echt zwingen musste. Da staune ich heute noch, wie mich mein Freund am Anfang mit den Zehn-Minuten-Einheiten überlisten musste. Ich hätte nicht gedacht, daß ich daran jemals Freude finden könnte. Doch jetzt finde ich es einfach genial, wie viel Spaß ich beim Sport ganz allein haben kann. Ich hoffe, das Training auf dem Tempelhofer Feld geht irgendwann weiter, denn ich glaube, dass ich dabei noch viel lernen kann. Und: nach einem Lauf ist ja bekanntlich vor dem nächsten Lauf. Und wo man etwas messen kann, da kann man sich auch verbessern.

Fitness-Studio:

Puh, damit kann ich zur Zeit fast nichts mit anfangen. Da ist bei mir Sommerpause. Laufen gehe ich lieber draußen, in der Gruppe bewege ich mich lieber beim Frisbee und schwimmen gehe ich jetzt lieber im Freibad. Mal sehen was der Herbst bringt, dann ist ja wenigstens die Sauna angesagt.

Essen:

Da ist von allem etwas dabei und ich denke das ist gut so. Meine kleine Plauze ist durch den Sport von ganz alleine verschwunden und weniger will ich gar nicht wiegen. Alles was weniger wäre, bedeutet Kampf. Wozu? Ich bin mit mir so ganz zufrieden.

Alles in allem ist die Idee mit dem Blog für mich voll aufgegangen. Dadurch habe ich mich mal mit mir selber beschäftigt und so vieles reflektiert, worüber ich sonst im Alltag nur wenig nachgedacht habe. Ich habe wieder viel mehr Energie und kann mich gerade durch eine kleine Laufrunde auch mal schnell aus dem Alltag raus nehmen. Lotte ist jetzt nicht nur meine Nachbarin und Laufpartnerin, sondern eine gute Freundin geworden. Danke dafür, Lotte.

Beim Yoga hieß es früher immer am Schluß: „Und nun verneige dich vor dir selbst und danke dir für diese Einheit“. Mach ich heute auch – aber nicht nur vor mir, sondern auch vor allen, die mich dabei unterstützt haben und auch allen, die sich regelmäßig meinen Blog durchgelesen haben und mich mit ihrem Feedback motiviert haben.

Sicher geht es weiter. Ich bin selbst gespannt, wie. Hier wirst Du darüber lesen können.

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2 Kommentare

  1. Dieter 9. September 2017

    Toll wer so ein Erlebnis festhält.
    Ich bin auch mitgelaufen, zum ersten mal im Wettkampf.
    Bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden, da mich noch jemand vom Trainerteam ins Ziel begleitet hat.
    Er wollte mehr aus mir rausholen, aber da ging nix mehr.
    Stolze Zeit mit 26,06 Platz 2199 und das mit älterem Jahrgang.
    Will im lauf in den Tropen wieder dabei sein, mal sehen.
    Bleib gesund Sportlerin.

    • Cathrin Arncken 10. September 2017 — Autor der Seiten

      Hallo Dieter,
      das war ja wirklich eine super Zeit.Da arbeite ich noch dran…
      Ich werde mir zum Frühjahr einen Lauf raus suchen für den ich
      trainieren will.Dann möchte ich es mit einer längeren Distanz versuchen.
      Ich bin froh mit dem Laufen angefangen zu haben und bin auch noch dabei.
      Bleib du auch gesund.

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